In diesem Jahr konnten die Wasserkraftwerke in Brasilien vor allem aufgrund der Wasserkrise nicht genügend Strom erzeugen. / Copyright: Wikimedia Commons
In diesem Jahr konnten die Wasserkraftwerke in Brasilien vor allem aufgrund der Wasserkrise nicht genügend Strom erzeugen. / Copyright: Wikimedia Commons

In diesem Jahr konnten die Wasserkraftwerke in Brasilien vor allem aufgrund der Wasserkrise nicht genügend Strom erzeugen. / Copyright: Wikimedia Commons

Das Jahr 2014 wird bei Stromkunden nicht als Jahr der Freude in Erinnerung bleiben. Aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten und des Wassermangels, der den Energiepreis erhöht hat, gab es deutliche Tariferhöhungen für Licht. Im Durchschnitt lag der Preisanstieg bei 16,6 Prozent.

Das Unternehmen unter den 64 Versorgern im Land, das den Energiepreis am stärksten erhöhte, war die Companhia Energética de Roraima (CERR). Hier lag der Anstieg bei 54,06 Prozent. Oben auf der Liste stehen außerdem Elektro aus São Paulo mit 35,77 Prozent, Centrais Elétricas aus Pará (Celpa) mit 34,41 Prozent sowie die Comphania Luz e Força Santa Cruz (CPFL Santa Cruz), auch aus São Paulo, mit 30,64 Prozent. In 2013 lag die Preiserhöhung dieser Versorger im Schnitt bei elf Prozent.

Die Unternehmen erhöhen jedes Jahr die Tarife, um so die Kosten für den Energieeinkauf und die Auswirkungen durch die Inflation abzudecken. Bei der Analyse der Erhöhung jedes Unternehmens berücksichtigt die nationale Stromagentur Aneel die Ausgaben, die die Unternehmen für den Einkauf der Energie haben. Das heißt: Steigt der Preis für den Energieeinkauf, wirkt sich das auch auf die Rechnung für Licht der Verbraucher aus.

Die Preiserhöhungen in diesem Jahr können zum Teil durch den Regenmangel erklärt werden, der seit 2012 verzeichnet wird. Aufgrund dieser Dürre fehlte den Wasserkraftwerken genügend Wasser, um die Turbinen zur Energiegewinnung zu betreiben. So musste Brasilien auf die thermischen Kraftwerke zurückgreifen, die durch Erdgas, Kohle und Dieselöl angetrieben werden, und die eine teurere Energie produzieren. (ls)

Quelle: Agência Brasil