Vier Länder aus Lateinamerika sind dieses Mal unter den Top 10. / Copyright: Wikimedia Commons, Heitor Carvalho Jorge
Vier Länder aus Lateinamerika sind dieses Mal unter den Top 10. / Copyright: Wikimedia Commons, Heitor Carvalho Jorge

Vier Länder aus Lateinamerika sind dieses Mal unter den Top 10. / Copyright: Wikimedia Commons, Heitor Carvalho Jorge

Von den 55 Ländern, die für den diesjährigen Bericht Climascopio untersucht wurden, sind vier Länder aus Lateinamerika unter den Top 10.

Das Unternehmen für Finanz-, Wirtschaft- und Politikanalysen Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hat die aktuelle Version der jährlichen Studie Climascopio veröffentlicht. Demnach gehören Brasilien, Chile, Uruguay und Mexiko zu den zehn attraktivsten Ländern für Investitionen in saubere Energie unter den insgesamt 55 untersuchten Ländern aus Lateinamerika, der Karibik, Afrika und Asien.

Brasilien, das in der Studienausgabe 2013 noch auf Platz 1 lag, ist dieses Mal auf den zweiten Platz zurückgerutscht und hat damit China den ersten Platz überlassen. In seinem Bericht weist BNEF auf die anhaltenden Bemühungen der brasilianischen Regierung im Bereich der erneuerbaren Energien hin im Zuge der Veröffentlichung verschiedener Ausschreibungen in den vergangenen Jahren, die sich auch an Projekte rund um erneuerbare Energie richteten.

Hinter China und Brasilien folgen Südafrika und Indien, die mit nationalen Programmen die Entwicklung von Solarenergie vorantreiben. Chile liegt auf dem fünften und Uruguay auf dem sechsten Platz. Gemeinsam haben Brasilien, Chile, Uruguay und Mexiko im vergangenen Jahr 13 Milliarden US-Dollar an Investitionen in saubere Energien akquiriert. Das entspricht 94 Prozent der Gesamtinvestitionen der Region Lateinamerika und der Karibik, so BNEF. (ls)