Probleme beim Auschecken an Brasiliens Flughäfen können dank einer neuen Studie verhindert werden / Copyright: Agência Brasil
Probleme beim Auschecken an Brasiliens Flughäfen können dank einer neuen Studie verhindert werden / Copyright: Agência Brasil

Probleme beim Auschecken an Brasiliens Flughäfen können dank einer neuen Studie verhindert werden / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Luftfahrttechnikerin Griovanna Borille hat kürzlich die Ergebnisse ihrer neuen Studie veröffentlicht. Untersucht wurden die fünf größten Flughäfen des Landes: Guarulhos, Viracopos und Congonhas in São Paulo, Anonio Carlos Jobim / Galeão in Rio de Janeiro sowie der Flughafen Presidente Juscelino Kubitschek in Brasília. Dabei kam Borille zum Ergebnis, dass Probleme beim Auschecken durch die Optimierung der Vorgänge verhindert werden können.

Laut Borille gäbe es vor allem Beschwerden aufgrund der langen Wartezeiten bei der Gepäckausgabe. Diese Problematik könnte beispielsweise durch die Verringerung der Entfernung von Flugzeug und Gepäckausgabehalle verringert werden. Eine weitere Möglichkeit seien Laufbänder, die groß genug und somit passend für die Anzahl der Passagiere seien. Man müsse vermeiden, dass dieselben Laufbänder für zu viele Flüge verwendet werden.

Nach der Auswertung ihrer Daten bereitete Borille ein Schriftstück mit 720 Alternativen für die Flughäfen vor, mit der Simulation realer Situationen, damit die Qualität der Dienstleistungen beim Auschecken für den Passier verbessert werden kann. Der Expertin zufolge könnten ihre Lösungsansätze sowohl im Alltag als auch bei besonderen Veranstaltungen wie bei der Fußball-WM 2014 oder den Olympischen Spielen 2016 angewandt werden.

Mit ihrer Studie hat sich die Luffahrttechnikerin eine Auszeichnung im Wettbewerb Concurso Marechal do Ar Casimiro Montenegro gesichert. Durch den Wettbewerb, der vom Sekretariat für strategische Angelegenheiten gefördert wird, sollen Studien und Forschungsprojekte im Rahmen wissenschaftlicher und technischer Entwicklung, der Stärkung der nationalen Verteidigungsindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Atomforschung prämiert werden. (ds)