„Präsidentin Rousseff startet eine gigantische Konjunkturhilfe, um den Absturz der Wirtschaft zu stoppen. Statt der Staatskonzerne sollen es private Investoren richten.

Bislang sind alle ihre Versuche, das brasilianische Wirtschaftswachstum wieder anzukurbeln, fast wirkungslos verpufft. Nun sucht Präsidentin Dilma Rousseff Hilfe beim Privatsektor: Am Mittwoch verkündete sie einen ambitionierten Plan zur Modernisierung der maroden Verkehrsinfrastruktur. Konzessionen für den Bau und Betrieb von bis zu 10.000 Kilometer Schienen und rund 7500 Kilometer Straßen sollten an Investoren vergeben werden, sagte Rousseff in Brasília. Mit dem Programm werde „Brasilien endlich die Infrastruktur bekommen, die seiner Größe entspricht.“ Auf diese Weise will die Regierung in den kommenden fünf Jahren Investitionen in Höhe von 66 Mrd. Dollar anstoßen. In Kürze sollen zudem zahlreiche Häfen und Flughäfen für private Betreiber ausgeschrieben werden.“ (Handelsblatt Online)

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