Starke Regenfälle im Süden Brasiliens haben das Risiko eines Energieausfalls beinahe auf null gesenkt. / Copyright: Wikimedia Commons, Dpc01
Starke Regenfälle im Süden Brasiliens haben das Risiko eines Energieausfalls beinahe auf null gesenkt. / Copyright: Wikimedia Commons, Dpc01

Starke Regenfälle im Süden Brasiliens haben das Risiko eines Energieausfalls beinahe auf null gesenkt. / Copyright: Wikimedia Commons, Dpc01

Der starke Regen im Süden Brasiliens hat die Wasserreserven der Region verbessert und das Risiko eines Energieausfalls im Südosten so gut wie gelöst. So liegt das Risiko eines Energieausfalls laut des Unternehmens zur Energieforschung (EPE) derzeit bei 2,5 Prozent. Der Präsident des EPE, Maurício Tolmasquin, wies in einem Interview mit der brasilianischen Nachrichtenagentur Agência Brasil darauf hin, dass im Juni 2001, im Jahr der Wasserrationierung, das Risiko bei 29,6 Prozent lag.

„Seit Anfang Juni gibt es sehr viel Regen im Süden, was zur einer Entlastung der Stauseen führt, nach einer ungewöhnlich starken Trockenzeit im Sommer. Also müssen wir den Regen im Süden nutzen, um die dort erzeugte Energie in den Südosten zu übertragen“, sagte Tolmasquin. Er bezog sich dabei auf eine Zusammenfassung des monatlichen Betriebsprogramms des nationalen Betreibers des Stromnetzes (ONS). Die Zusammenfassung erfasst den Zeitraum vom 14. bis 20. Juni und zeigt eine deutliche Zunahme der Niederschlagserwartungen für den Süden.

Für Tolmasquin steht außer Frage, dass die hydrologischen Bedingungen im Süden die Situation des Landes in Bezug auf die Stromversorgung stark verbessert haben. „Diese Verbesserung war dringend nötig. So können wir heute mit Gelassenheit agieren. „Das Risiko eines Energieausfalls ist enorm niedrig“, so der Präsident.

Er erinnerte daran, dass Brasilien zu Beginn des Jahres, vor allem im Februar, mit der schlimmsten Trockenheit in der Geschichte zu kämpfen hatte, die viel schlimmer war als im Jahr 2001, dem Jahr der Wasserrationierung. (ls)