Die Händler hoffen auf bessere Umsätze zum Ende des Jahres. / Copyright: Wikimedia Commons, Andrevruas

Die Supermärkte in Brasilien mussten im August einen Teil ihres Umsatzes gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres einbüßen. Rund vier Prozent beträgt der Verlust, wie der brasilianische Verband der Supermärkte (Abras) berichtet. Wie der nationale Index der Verkäufe Abras zeigt, beträgt das Minus gegenüber Juli aber nur 0,29 Prozent.

„Wir arbeiten eng mit unseren Zulieferen zusammen, um den Konsum zu fördern, insbesondere mit Blick auf die Festlichkeiten zum Ende des Jahres, wodurch die Umsätze in den Läden verbessert werden können. Zudem passen wir unsere Angebote und die gesamte Vertriebslogistik derzeit an die neuen Ansprüche unserer Kunden an, die zunehmend eine Lieferung direkt nach Hause favorisieren“, sagte der Präsident des Abras, Fernando Yamada.

Nach Angaben des Verbands registrierte der Produktekorb Abrasmercado (enthält 35 Produkte des täglichen Gebrauchs) einen Preisabfall von 0,63 Prozent zwischen Juli und August, damit sank der Wert von 414,40 Reais auf 411,77 Reais. Einen Preisanstieg zeigten dabei insbesondere die Produkte Pernil (5,29 Prozent) und Käse (4,99 Prozent). Weniger kosteten vor allem Kartoffeln (-16,58 Prozent) und Tomaten (-15,45 Prozent). (ls)

Quelle: Agência Brasil