Die BOVESPA in São Paulo / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, R. Matsunaga

Die BOVESPA in São Paulo / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, R. Matsunaga

Die Wertpapierbörse in São Paulo (Bolsa de Valores de São Paulo, kurz: BOVESPA) schloss gestern (08.08.) mit starkem Minus. Der Index der BOVESPA sank um 8,08%, beziehungsweise um 48.668 Punkte. Das stellte den größten Verlust seit der Finanzkrise im Oktober 2008 dar. Um 15h31 kam es zu einem Rückgang des Index von 9,25% und es wurden 48.049 Punkte registriert. Sollte die Talfahrt die 10%-Grenze überschreiten, müsse das erste Mal seit drei Jahren der sogenannte Circuit Breaker („Wellenbrecher“) zur Kontrolle der starken Schwankungen eingesetzt werden. Darunter ist zu verstehen, dass der Handel für eine bestimmte Zeit ausgesetzt werden muss.

Weltweit ließen sich Verluste an den Börsen verzeichnen, so folgte auch die BOVESPA dieser Tendenz. In New York sank der Index des Dow Jones um mehr als 4,5%, in London wurde ein Rückgang des FTSE 100 um 3,39% verzeichnet und an der Börse in Frankfurt gab es Verluste von 5,02%. (ds)