Vor allem Lebensmittel sind im März teurer geworden, was die Inflations insgesamt steigen lässt. / Copyright: Agência Brasil
Vor allem Lebensmittel sind im März teurer geworden, was die Inflations insgesamt steigen lässt. / Copyright: Agência Brasil

Vor allem Lebensmittel sind im März teurer geworden, was die Inflations insgesamt steigen lässt. / Copyright: Agência Brasil

Gemessen am Verbraucherpreisindex (IPC) für den Staat São Paulo, der vom Institut für Wirtschaftsforschung (Fipe) in São Paulo ermittelt wird, stiegen die Verbraucherpreise laut der ersten Vorschau für März um 0,57 Prozent an, womit der Wert 0,5 Prozentpunkte über der registrierten Veränderung für Ende Februar (0,52 Prozent) liegen würde. Von den sieben untersuchten Bereichen hatten vor allem die Lebensmittel einen Einfluss auf die Veränderung mit einem Anstieg von 0,51 Prozent auf 0,83 Prozent. Gleich darauf folgt der Bereich Wohnung, auch hier stiegen die Preise an, jedoch im Mittel weniger stark – die Verteuerungsrate liegt aktuell bei 0,43 Prozent anstatt wie zuvor 0,49 Prozent. Beim Thema Transport wiederum stiegen die Preise stark an im Vergleich zu Ende Februar, hier ergibt sich eine Verteuerungsrate von nunmehr 0,67 Prozent (vorher 0,49 Prozent). Bei Kleidung hatte es zuletzt sogar einen Preisnachlass gegeben, die Rate lag bei -0,02 Prozent. Im März legten die Preise aber deutlich zu, die Preisveränderung liegt bei 0,19 Prozent.

Der Bereich der persönlichen Ausgaben, der in den vergangenen Untersuchungen stets einen großen Einfluss auf das Endergebnis hatte, verlor dieses Mal an Bedeutung. Die Verteuerungsrate sank im Mittel von zuvor 0,83 Prozent auf jetzt 0,67 Prozent, damit belegen die persönlichen Ausgaben den vierten Platz im Ranking der Ausgabenbereiche, die die Inflation im untersuchten Zeitraum am meisten beeinflusst haben. Weniger schnell stiegen die Preise auch im Bereich Gesundheitsausgaben an (von 0,68 auf 0,42 Prozent) sowie Bildung (von 0,41 auf 0,25 Prozent).

Betrachtet man den nationalen Verbraucherpreisindex (INPC) für Februar und hier die Preisentwicklung je nach Einkommensklasse, zeigt sich ein geringerer Preisanstieg für Familien mit einem Einkommen von bis zu fünf Mindestlöhnen mit einem Wert von 0,64 Prozent. Die Rate liegt unter dem Wert für die Inflation insgesamt von 0,63 Prozent, gemessen vom Institut für Geografie und Statistik (IBGE) und festgehalten im sogenannten Index IPCA (Índice Nacional de Preços ao Consumidor Amplo), der die Inflation über alle Einkommensklassen darstellt. Jedoch liegt die Rate laut nationalem Verbraucherindex etwas höher als im Januar (0,63 Prozent). (ls)