„Die Krise von Thyssen-Krupp hat viel mit dem neuen Stahlwerk im brasilianischen Sepetiba zu tun: Es sollte die Bramme billiger produziert werden als in Deutschland. Tatsächlich wurde die Bramme 170 Dollar teurer. Die Geschichte einer gigantischen Fehlinvestition.

Es sollte der ganz große Coup werden. Was heraus kam, ist ein Desaster, geeignet, diesen Konzern in seinen Grundfesten zu erschüttern. Der Titan Thyssen-Krupp (TK) wankt. Denn das größte deutsche Stahl- und Technologieunternehmen hat in Brasilien, in der Bucht von Sepetiba, im wahrsten Sinne des Wortes auf Sumpf gebaut. Der Bau des Stahlwerks, das so viel günstiger als deutsche produzieren sollte und ohne lästige Umweltauflagen, geriet zum Milliarden-Flop. Obendrein klagen Fischer und Anwohner gegen das Werk wegen massiver Umweltverstöße.“ (DerWesten.de)

Mehr bei DerWesten.de