„Das waren noch Zeiten! 2006, als in Rio de Janeiro der Grundstein für das Katastrophen-Stahlwerk von ThyssenKrupp gelegt wurde, schwamm der Konzern in Geld, und deshalb sattelte Vorstandschef Ekkehard Schulz ständig drauf. Er verdreifachte die 1,2 Milliarden Dollar, die der Konzern 2004 ursprünglich investieren wollte. Denn Schulz wollte keine „Arme-Leute-Lösung“.

Hat sich ThyssenKrupp in diesem Überschwang übernommen? Haben es die Ingenieure und Kaufleute des Konzerns in ihrem Rausch, das modernste und teuerste Stahlwerk Brasiliens hinzustellen, an Rücksicht auf ihre Nachbarn, auf die Umwelt und auf die öffentliche Meinung fehlen lassen?“ (Frankfurter Rundschau Online)

Mehr bei Frankfurter Rundschau Online