„Mit welchem Ergebnis würde man rechnen, wenn Vertreter der internationalen Derivate-Branche nach ihrer Meinung zu einer Steuer auf Finanztransaktionen («Tobin-Tax») befragt werden? Eine Umfrage per Handzeichen unter den gut 30 Teilnehmern der Abschlussdebatte des 33. Bürgenstock-Meetings in Interlaken erbrachte am Freitag überraschenderweise keine vollständige Ablehnung. Vor allem Branchenvertreter aus Schwellenländern schienen sich für eine solche Abgabe erwärmen zu können. Ein Mitarbeiter einer brasilianischen Börse sagte etwa, eine Transaktionssteuer könnte exzessive Spekulation unterbinden, und verwies auf sein Heimatland als Beispiel. Brasilien habe mit einer ähnlichen Abgabe gute Erfahrungen gemacht.“ (NZZ Online)

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