Eine Studie zeigt die wichtigsten Routen und Bauprojekte auf. / Copyright: Wikimedia Commons

Zum Abtransport landwirtschaftlicher, industrieller und mineralischer Produkte aus der Region Südosten von Brasilien sollen bis 2020 private oder öffentliche Investitionen in Höhe von 63,2 Milliarden Reais aufgebracht werden, um die Transportwege auf Straße, Schiene und auf dem Wasser zu verbessern. Darüber informierte der brasilianische Industrieverband CNI.

Laut einer Studie des Verbands in Zusammenarbeit mit den Industrievereinen von São Paulo, Espírito Santos, Minas Gerais und Rio de Janeiro sollten mindestens 86 Bauarbeiten mit höchster Dringlichkeit umgesetzt werden, rund um Autobahnen, Schienen, Häfen und Umschlagstationen zum Transport von Mineralien.

Die Studie zeigt, dass die Projekte zu jährlichen Einsparungen von 8,9 Milliarden Reais führen würden. Allerdings sind von den 86 aufgezeigten Baumaßnahmen nur 16 bereits in der Umsetzung. Die anderen befinden sich noch in der Phase der Planung oder in der Analyse der öffentlichen Hand.

Die Studie identifiziert weiterhin acht Hauptstrecken. Unter diesen Strecken befindet sich die BR-116, die den Süden und den Nordosten verbindet. Priorität hat demnach außerdem die Route BR-262, die Strecke zwischen Bela Vista (MG) und Belo Horizonte.

„Infrastrukturprojekte haben eine lange Reifezeit. Es braucht Planung und Steuerung, um das Netzwerk von Beförderungsbedingungen im Einklang mit der Größe der brasilianischen Wirtschaft zu bringen“, sagte Olavo Machado, Vorsitzender des Infrastrukturrats des  CNI. (ls)

Quelle: Agência Brasil