Die beiden Präsidentinnen werden die zukünftige Zusammenarbeit Argentiniens und Brasiliens besprechen / Copyright: Agência Brasil
Die beiden Präsidentinnen werden die zukünftige Zusammenarbeit Argentiniens und Brasiliens besprechen / Copyright: Agência Brasil

Die beiden Präsidentinnen werden die zukünftige Zusammenarbeit Argentiniens und Brasiliens besprechen / Copyright: Agência Brasil

Bei einem Treffen zwischen der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff und Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner in Buenos Aires am 25. und 26. April sollen alle bilateralen Angelegenheiten der beiden Länder besprochen werden. Das Treffen war bereits für März vorgesehen, wurde allerdings aufgrund des Todes von Venezuelas Präsident Hugo Chávez verschoben.

Das Hauptthema werden die Handelsbeziehungen sein, berichtete Dilma Rousseff bei einer Pressekonferenz. Außerdem werde man über einen möglichen Teilverkauf von Anteilen des halbstaatlichen Mineralölkonzerns Petrobras an Argentinien sprechen und eventuelle brasilianische Investitionen in das argentinische Projekt Vale diskutieren. In Rahmen dieses Projekts wird im Norden Argentiniens nahe der Stadt Mendoza Kalium gefördert. Da jedoch die Kosten den finanziellen Rahmen von sechs Milliarden US-Dollar (rund 4,6 Milliarden Euro) mit über zwölf Milliarden US-Dollar (rund 9,2 Milliarden Euro) sprengen, droht dem Unternehmen das Aus.

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota erklärte, dass die Investition in das Projekt Vale eine Entscheidung des Privatsektors sei. Im weiteren Verlauf müssen nun diesbezüglich allerdings Absprachen auf Regierungsebene folgen, um eine Investition möglich zu machen. Patriota unterstrich in einem Interview außerdem die Relevanz der Partnerschaft Argentiniens und Brasiliens auf allen Ebenen. Argentinien sei ein strategisch wichtiger Partner. Patriota ist sich sicher, dass eine gute Zusammenarbeit beiden Ländern neue Möglichkeiten eröffnet. (sg)