Die Großbank Santander will zukünftig näher bei den brasilianischen Kleinunternehmen sein. / Copyright WikiCommons Autor: Mateus Hidalgo
Die Großbank Santander will zukünftig näher bei den brasilianischen Kleinunternehmen sein. / Copyright WikiCommons Autor: Mateus Hidalgo

Die Großbank Santander will zukünftig näher bei den brasilianischen Kleinunternehmen sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Mateus Hidalgo

Die Großbank Santander mit Sitz in der gleichnamigen spanischen Stadt will mehr als zehn Milliarden US-Dollar für die Finanzierung von Infrastrukturprojekten in Brasilien bereitstellen. In einem Treffen zwischen der Aufsichtsratpräsidentin der Bank, Ana Botín, und Präsidentin Dilma Rousseff am Donnerstag (27.11.) bekräftigte Botín das Interesse der Bank, sein Engagement in Brasilien zu festigen und auszubauen, wie die Zeitung Valor Econômico berichtete (27.11.).

Brasilien gilt als sichere Investitionsanlage und als regionaler Motor. „Brasilien ist strategisch für die Santander-Gruppe. Allein in diesem Jahr investierten wir mehr als vier Milliarden US-Dollar. Und wir werden weiter investieren, denn wir haben vollstes Vertrauen in die Entwicklung des Landes“, ließ Botín in einer Mitteilung wissen. Bereits im September 2013 habe die Bank zehn Milliarden US-Dollar für das Programm für Infrastrukturentwicklung freigegeben, berichtet die Zeitung. Mit einer Bilanzsumme von 1.116 Milliarden Euro riskiert die nach Gewinn weltweit drittgrößte Bank damit auch nicht all zu viel.

Strategisch will die Großbank näher an die kleinen und mittleren Unternehmen heranrücken und diese stärken. „Die kleinen und mittleren Firmen sind fundamental für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Schließlich schaffen sie viele Arbeitsplätze und Umsatz“, so die Bankenchefin. Dabei wolle Santander zukünftig mehr mitmischen. (ms)