Investoren wollen in Brasilien in diesem Jahr 136 Geschäfte abschließen. / Copyright: Wikimedia Commons
Investoren wollen in Brasilien in diesem Jahr 136 Geschäfte abschließen. / Copyright: Wikimedia Commons

Investoren wollen in Brasilien in diesem Jahr 136 Geschäfte abschließen. / Copyright: Wikimedia Commons

Das Trauma durch die Finanzkrise 2008 hat dazu beigetragen, dass eine neue Klasse von Investments an Bedeutung gewinnt, die sowohl auf Gewinn abzielt, als auch einen sozialen oder ökologischen Einfluss verfolgt. In Zahlen ausgedrückt ist der Trend immer noch als schwach einzuschätzen, doch das könnte sich aufgrund der zunehmenden Anhängerschaft schon bald ändern. Seit 2010 veröffentlicht J.P. Morgen jährlich eine Bericht über den Einfluss von Investments weltweit. Das Weltwirtschaftsforum hat versucht, ebenfalls Informationen zum Thema zu verbreiten.

Der erste Bericht über den brasilianischen Markt soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden. Demnach sollen sich die Investitionen im Land in diesem Jahr auf eine Summe zwischen 89 Millionen US-Dollar und 127 Millionen US-Dollar belaufen. Damit lägen die Investitionen mit sozialem oder ökologischem Einfluss über denen zwischen 2003 und 2013 von 76 Millionen US-Dollar. Die Werte sind laut J.P. Morgen im Vergleich zu den weltweiten Investitionen von 46 Milliarden US-Dollar zwar bislang gering, aber es gebe einen starken Wachstumstrend.

Laut dem Bericht wollen die Investoren in Brasilien bis Ende 2014 insgesamt 136 Geschäfte abschließen, was eine Verdopplung zu den 68 Geschäften über die vergangenen zehn Jahre zusammen bedeuten würde. Insgesamt zeigt der Bericht, dass die Finanzkrise die Suche nach nachhaltigen Investments besonders gefördert hat. „Die Menschen sind skeptischer geworden, was Investments mit überdurchschnittlich hohen Gewinnen angeht“, sagt Abigail Noble, Direktorin des Weltwirtschaftsforums. (ls)