Trotz einen Defizits in der Handelsbilanz stiegen die Exporte in 13 Bundesstaaten / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Ziko
Trotz eines Defizits in der Handelsbilanz stiegen die Exporte in 13 Bundesstaaten / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Ziko

Trotz eines Defizits in der Handelsbilanz stiegen die Exporte in 13 Bundesstaaten. / Copyright: Wikimedia Commons, Ziko

Einer der Faktoren, die für das Defizit der Handelsbilanz in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar (Differenz zwischen Exporten und Importen) in diesem Jahr verantwortlich ist, ist der Rückgang der Exporte. Allerdings betrifft dieser nicht alle Regionen im Land, wie aus einer neuen Studie des Ministeriums für Entwicklung, Industrie und Außenhandel MDIC hervorgeht. Im Bundesdistrikt und in zwölf weiteren Bundesstaaten wurde ein Anstieg der Verkäufe in diesem Jahr verzeichnet.

Im Verlauf des Jahres 2014 summieren die Exporte einen Wert von 212,078 Milliarden US-Dollar bis zur ersten Dezemberwoche, was einen Rückgang des Tagesdurchschnittswerts von 5,5 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum vergangenen Jahres bedeutet. Laut Angaben des MDIC seien die Hauptgründe für diesen Rückgang die internationalen Rohstoffpreise sowie die Währungskrise in Argentinien, die die Exporte von Fahrzeugen ins Nachbarland negativ beeinflusst hat. Dennoch konnte durch die Rekordzahlen bei der Sojaernte, der Anstieg der Fleischverkäufe und die Wiederaufnahmen der Erdölproduktion der Rückgang in einigen Regionen kompensiert werden.

Die größten Anstiege im Vergleich zu 2013 wurden in den Bundesstaaten Roraima (148,39 Prozent), in Piauí (60,60 Prozent), im Bundesdistrikt (26,83 Prozent) und in Tocantins (23,39 Prozent) festgestellt. Weitere Anstiege gibt es in Espírito Santo (19,88 Prozent), in Maranhão (18,64 Prozent), in Ceará (13,84 Prozent), in Pernambuco (13,60 Prozent), in Rio de Janeiro (10,63 Prozent), Rondônia (4,62 Prozent), Santa Catarina (4,11 Prozent), in Amapá (3,17 Prozent) und in Rio Grande do Norte (0,82 Prozent). (ds)