Die Mata Atlântica benötigt Schutz um die Artenvielfalt erhalten zu können / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Fatura
Die Mata Atlântica benötigt Schutz um die Artenvielfalt erhalten zu können / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Fatura

Die Mata Atlântica benötigt Schutz um die Artenvielfalt erhalten zu können / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Fatura

Die Nationale Gesellschaft für Hüttenindustrie (Companhia Siderúrgica Nacional, kurz: CSN) muss in den kommenden zwei Jahren im Süden des Bundesstaates Rio de Janeiro 46 Umweltschutzmaßnahmen erfüllen, die durch das Umweltministerium festgelegt wurden.

Bereits im Jahr 2010 hatte die CSN eine Vereinbarung unterschrieben, in der sie sich verpflichtete rund 114 Maßnahmen zu treffen, um die Umwelt zu schonen. Nun wurde jedoch bekannt, dass bislang lediglich 75 Prozent der verlangten Schutzvorkehrungen getroffen wurden. Der Staatssekretär für Umwelt des Bundesstaates Rio de Janeiro Carlos Minc erklärte, dass man die CSN nun mit Geldstrafen abmahnen wolle. Diese Strafen sollen jedoch nicht einfach in die Staatskasse einfließen, sondern direkt dem Umweltschutz zu Gute kommen. Bereits seit 60 Jahren verschmutze die CSN den Bereich rund um Paraíba do Sul, auch die Strafen der vergangenen Jahre hätten nichts ausrichten können. Minc erklärte, dass die CSN nun dazu gezwungen werden soll, Technologie zu verwenden, die deutlich erträglicher für die Umwelt und die dort lebenden Menschen sei.

Die CSN rechtfertigte sich und erklärte, dass alle Forderungen, die in der Vergangenheit an die Gesellschaft gestellt wurden, entweder erfüllt worden sind oder sich in der Umsetzungsphase befinden. Außerdem verpflichtete sich die CSN, dass sie in naher Zukunft 165,3 Reais (rund 55,5 Millionen Euro) in die Ausbesserung der Fabriken investieren werde, um den Vorschriften zum Umweltschutz zu entsprechen. (sg)