„Umweltnachrichten aus Brasilien haben ja meist etwas mit Brandrodungen im Regenwald oder mit giftigen Minenschlämmen zu tun. Doch Brasilianer aus einem bestimmten Milieu – Teile der gebildeten, städtischen, etwas wohlhabenderen Mittelschicht – meinen es außerordentlich ernst mit dem Naturschutz. Diese Leute reden nicht nur, sie tun etwas: Sie machen Urlaub der besonderen Art.

In Brasilien boomt schon seit vielen Jahren der sogenannte ecoturismo, der ökologisch korrekte Fremdenverkehr. Als Mode kam das gegen Ende der achtziger Jahre auf, auch in Kanada und in den USA, aber nirgendwo war die Begeisterung so groß und nachhaltig wie in Brasilien. 1989 ließ die staatliche Tourismusbehörde die ersten Fremdenführer ausbilden, die wussten, was man als Ökoreisender darf: Wandern und Bergsteigen zum Beispiel (aber ohne Abfall wegzuwerfen), Vogelbeobachtung und Schnorcheln, Ballonfahren und Höhlenwandern (ohne Fundstücke mitzunehmen).“ (ZEIT Online)

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