Laut UN-Bericht hätte Brasilien in den letzten Jahrzehnten die größten Erfolge bei der Abholzung des Regenwaldes erzielt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, N. Palmer
Laut UN-Bericht hätte Brasilien in den letzten Jahrzehnten die größten Erfolge bei der Abholzung des Regenwaldes erzielt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, N. Palmer

Laut UN-Bericht hat Brasilien in den vergangenen Jahren die größten Erfolge gegen die Abholzung des Regenwaldes erzielt. / Copyright: Wikimedia Commons, N. Palmer

Aus dem am vergangenen Donnerstag (5. Juni) veröffentlichten UN-Bericht über den Klimawandel geht hervor, dass Brasilien das Land ist, das die größten Erfolge weltweit bei der Reduzierung der Abholzung und der Treibhausgase erzielen konnte. Außer Brasilien wurden 16 Länder Afrikas, Lateinamerika und Asien als Beispiele aufgeführt, die in diesem Bereich besonders erfolgreich sind.

Brasilien konnte die Abholzung im Amazonasgebiet, dem größten Tropischen Wald der Welt, mittels neuer Umweltschutzzonen ab der zweiten Hälfte der 90er Jahre erheblich reduzieren. Im aktuellen Jahrzehnt wurden diese Maßnahmen besonders intensiviert. Die Studie unterstreicht auch die Rolle der indigenen Siedlungen zum Erhalt des Amazonas sowie die Rolle bundesstaatlicher Initiativen und Aktionen. Außerdem sei die internationale Unterstützung wichtig, wie beispielsweise ein Abkommen mit Norwegen.

Für die Zukunft weist der Bericht allerdings auf zwei Faktoren des Jahres 2013 hin, die die Erfolge wieder einschränken könnten. Das ist zum einen das neue Waldgesetz (Código Florestal Brasileiro) und zum anderen die Erhöhung der Abholzung um 28 Prozent in 2012-2013 im Vergleich zum Vorjahr. Dabei sei es noch zu früh, um wirklich feststellen zu können, ob diese Faktoren längerfristige Auswirkungen haben. (ds)