Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit der neuen chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte gestern (11.03.) bei ihrem Besuch in Chile zum Amtsantritt der wiedergewählten chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet mit, dass die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) eine Kommission aufstellen werde, die die kritische Situation in Venezuela begleiten wird.

Heute soll das Thema bei einer Versammlung der Außenminister in Santiago (Chile) diskutiert werden. „Die Minister werden eine Kommission ins Leben rufen, an der sich die Vertreter aller Länder beteiligen können, die an der Versammlung teilnehmen. Diese wird mit Venezuela zusammenarbeiten, einen Konsens finden und zur Stabilität im Land beitragen“, so Rousseff. Sie versicherte außerdem, dass Brasilien für die Erhaltung der demokratischen Ordnung im Land Venezuela eintrete.

Außer Rousseff waren die Präsidenten Argentiniens Cristina Kirchner, Boliviens Evo Morales, Kolumbiens Juan Manuel Santos, Ecuadors Rafael Correa, Mexikos Enrique Peña Nieto, Paraguays Horacio Cartes, Perus Ollanta Humala, Surinams Desiré Bouterse, Uruguays José Mujica, sowie der Premierminister Haitis Laurent Lamothe beim Amtsantritt der chilenischen Präsidentin dabei. Der Präsident Venezuelas Nicolás Maduro konnte zum Ereignis nicht kommen. Die Abwesenheit Maduros hatte allerdings keinerlei Einfluss auf die Suche nach Lösungen für Venezuela – das Land befindet derzeit in einer Krise wegen Streitigkeiten zwischen Regierung und Opposition. (ds)