Durch die Unterstützung von kleinen Familienlandwirtschaftsbetrieben können dieses Zufahrtswege bauen / Copyright: Agência Brasil
Durch die Unterstützung von kleinen Familienlandwirtschaftsbetrieben können diese Zufahrtswege bauen / Copyright: Agência Brasil

Durch die Unterstützung von kleinen Familienlandwirtschaftsbetrieben können diese Zufahrtswege bauen. / Copyright: Agência Brasil

Im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms PAC2 (Programa de Aceleração do Crescimento 2) sind gestern (14.01.) im Bundesstaat Rio de Janeiro 20 Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern und Familienlandwirtschaftsbetrieben mit Maschinen ausgestattet worden. Dadurch werden die Betriebe bei der Instandhaltung und Eröffnung von Zufahrtswegen unterstützt, denn über diese Wege erfolgen der Transport und der Vertrieb ihrer Produkte.

Die Stadtverwaltungen haben nicht die nötige Ausstattung, um Zufahrtswege eröffnen zu können. In der kommenden Woche gibt es daher für jede Gemeinde eine Schulung von zwei Betreibern, damit das Equipment sofort eingesetzt werden kann. Laut Angaben des bundesstaatlichen Vertreters José Otávio Câmara Fernandes könnten die Arbeiten dann am 23. Januar beginnen. Mit dem Bau neuer Straßen würden sich die Transportkosten für die Produzenten verringern und auch die Wege über Zwischenhändler könnten vermieden werden.

Seit Beginn der Ausgabe von Maschinen an Gemeinden dieser Größenordnung im Jahr 2012 wurden bereits vier Gebiete in Brasilien versorgt. Laut Fernandes hätte man durch eine Studie festgestellt, dass sich gerade in diesen Gebieten verstärkt Familienlandwirtschaftsbetriebe ansiedeln. Allerdings sei hier auch der Human Development Index (HDI) besonders niedrig und es handele sich um ärmere Bevölkerungsschichten. Mit der Unterstützung würde auch hier die wirtschaftliche Integration gelingen. Des Weiteren wies Fernandes darauf hin, dass man verstärkt in die Familienlandwirtschaft im Bundesstaat Rio de Janeiro investieren müsse, denn das Potenzial sei lange noch nicht ausgeschöpft. (ds)