Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Übergabe von Baumaschinen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Übergabe von Baumaschinen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Übergabe von Baumaschinen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Freitag (04.10.) hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff an der Vergabe von 179 Maschinen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramm PAC 2 (Programa de Aceleração do Crescimento) im Bundesstaat Paraná teilgenommen. Bei der Gelegenheit betonte die Präsidentin, welche wichtige Rolle Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohner spielen würden, nicht nur was die produktiven Strukturen beträfe, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung, also die soziale Komponente. Das Land habe 5.061 Gemeinden in dieser Größenordnung, welche 90 Prozent der Gesamtzahl ausmache.

An die Gemeinden wurden Maschinen und Fahrzeuge wie Bagger, Grader und LKWs verteilt, damit diese unabhängig an ihren Zufahrtsstraßen, die in keinem guten Zustand sind, arbeiten könnten. Denn gerade diese Straßen seien wichtig für die Beförderung landwirtschaftlicher Güter und würden somit die Produktionskosten beeinflussen.

Außer der Verbesserung der Zufahrtswege sei der Bau von Hallen und Lagerräumen wichtig, um die Getreideproduktion zu sichern. Dafür wolle die Regierung eine Kreditlinie in Höhe von fünf Milliarden Reais jährlich zur Verfügung stellen. Das Lagern sei laut Rousseff ebenso eine strategische Maßnahme des Landes. Während der Feierlichkeiten in Campo Mourão wurde bereits ein Abkommen zwischen der Bank Banco do Brasil und der größten landwirtschaftlichen Genossenschaft Lateinamerikas, der COAMO, eingegangen, um den Bau von 16 Lagerhallen zu finanzieren, mit einer Kapazität von 268.000 Tonnen. (ds)