Das brasilianische Landwirtschaftsministerium MAPA gab die Aufhebung des Embargos auf Schweinefleisch seitens Uruguays bekannt / Copyright: Mapa
Das brasilianische Landwirtschaftsministerium MAPA gab die Aufhebung des Embargos auf Schweinefleisch seitens Uruguays bekannt / Copyright: Mapa

Das brasilianische Landwirtschaftsministerium MAPA gab die Aufhebung des Embargos auf Schweinefleisch seitens Uruguays bekannt / Copyright: Mapa

Brasilien und Uruguay konnten sich nach langen Verhandlungen auf ein Gesundheitszertifikat einigen, damit die Exporte von Schweinefleischprodukten aus 13 Bundesstaaten in das Nachbarland wiederaufgenommen werden können, so teilte gestern (17.01.) das brasilianische Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung MAPA (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento) mit. Seit dem letzten Vorfall von Maul- und Klauenseuche im Jahr 2006 hatte Uruguay das Embargo auf den Import von Schweinefleisch aus Brasilien verhängt. Nur die brasilianischen Bundesstaaten Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul durften diese Produkte ins Nachbarland exportieren.

Laut des MAPA hätte die Leitung des Viehzuchtministeriums Uruguays bereits im vergangenen Dezember die Erlaubnis zum Kauf von Schweinefleisch der 13 Bundesstaaten (Acre, Rondônia, São Paulo, Goiás, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Tocantins, Minas Gerais, Rio de Janeiro, Espírito Santo, Bahia, Sergipe und dem Bundesdistrikt) erteilt, denn dort gab es keine weiteren Vorfälle der Krankheit. Ein genaues Datum, wann der Handelsaustausch zwischen den beiden Ländern wiederaufgenommen werden kann, ist noch nicht bekannt.

Im Einigungsprozess erkannte Uruguay politische Maßnahmen Brasiliens an, die die hygienischen und sanitären Bedingungen von Tieren und tierischen Produkten garantieren. Laut des Landwirtschaftsministeriums hätte Brasilien in den vergangen Jahren mehrere Versammlungen mit Uruguay wahrgenommen und sich auch von der Handelskommission des Mercosuls beraten lassen. (ds)