Copyright: Universidade de São Paulo

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Die brasilianische Universität São Paulo (Universidade de São Paulo, kurz: USP) ist laut einer heute (05.09.) veröffentlichten Studie, dem QS World University Ranking, im Vergleich zum Vorjahr um 84 Plätze auf Platz 169 auf der Rangliste internationaler Universitäten aufgestiegen. Damit befindet sich erstmalig ein lateinamerikanisches Land unter den ersten 200 Plätzen. Autor der Studie ist das Unternehmen QS Quacquarelli Symonds, das auf internationaler Ebene Marktforschung im Bildungsbereich betreibt.

Abgesehen von der USP erscheinen zwei weitere brasilianische Universitäten in den Top 400: Die Landesuniversität von Campinas (Universidade Estadual de Campinas, kurz: Unicamp) liegt auf Platz 235 und die Bundesuniversität von Rio de Janeiro (Universidade Federal do Rio de Janeiro, kurz: UFRJ) auf Rang 381. Damit hat sich die Unicamp um 57 Plätz verbessert, die UFRJ bleibt auf Vorjahresniveau.

Das Ranking berücksichtigt die akademischen Leistungen der Universitäten in den Bereichen Geisteswissenschaft, Naturwissenschaft, Ingenieurswissenschaft, Informatik und Sozialwissenschaft. Laut QS berücksichtigt die Untersuchung zu 40% die wissenschaftliche Arbeit, zu 10% Arbeitgeberaussagen, zu 20% die Leistungsentwicklung der Studenten, zu 20% Zitate wissenschaftlicher Aussagen der Fakultät, zu 5% die Anwesenheit internationaler Dozenten und zu 5% Umfragen bei internationalen Studenten.

Auch wenn sie sich noch nicht unter den Top 100 befänden, so zeige das Ergebnis, dass die brasilianischen Universitäten insbesondere in den Bereichen „wissenschaftliches Renommee“ und „Ruf als Arbeitgeber“ immer größeren Bekanntheitsgrad bei internationalen Wissenschaftlern und Arbeitgebern erlangen.

Auf Platz eins des QS World University Rankings befindet sich die University of Cambridge, Großbritannien. Die am höchsten eingestuften deutschen Universitäten auf der Rangliste sind die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (Platz 53), die Technische Universität München (54) die Ludwig-Maximiliams-Universität in München (62) sowie die Freie Universität Berlin (66). (tfb)