Tarso Vannuchi ist ein Kandidat für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte / Copyright: Agência Brasil
Tarso Vannuchi ist ein Kandidat für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte / Copyright: Agência Brasil

Tarso Vannuchi ist ein Kandidat für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte / Copyright: Agência Brasil

Nachdem Brasilien bei den Wahlen für den neuen Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) so erfolgreich gewesen ist und der brasilianische Botschafter Roberto Carvalho de Azevêdo das Amt im August antreten wird, rechnen sich die Brasilianer auch bei der Wahl für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (IAKMR) für den Zeitraum 2014-2017 gute Chancen aus.

Für Brasilien kandidiert der ehemalige Minister Paulo de Tarso Vannuchi für eine der drei Positionen, die dieses Jahr frei werden. Die Wahlen finden während der 43. Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Antígua (Guatemala) am 3. und 6. Juni statt.

Seit zwei Wochen hat Vannuchi seine Wahlkampagne für die Kommission intensiviert. Zu Beginn standen Reisen in an Brasilien angrenzende Länder auf der Tagesordnung. Am 07.05. präsentierte er sich Diplomaten aus 21 Botschaften in Brasília. Der Außenminister Antonio Patriota begleitete den Kandidaten.

Die IAKMR bilden gemeinsam mit dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte das System zum Schutz der Menschenrechte der OAS. Die Hauptaufgabe der Kommission ist die Förderung des Beachtens und der Verteidigung der Menschenrechte in Amerika.

Außer des Brasilianers Vannuchi kandidieren James Cavallaro (USA), Erick Roberts Garcés (Ecuador) und Javier de Balaúnde López de Romaña (Peru). Für eine erneute Wahl kandidieren José de Jesús Orozco Heríquez (Mexiko) und der aktuelle Präsident der Kommission, Rodrigo Escobar Gil (Kolumbien). (ds)