Verbraucher können unter anderem ihre Rechnungen bei Geschäften und Dienstleistern nicht bezahlen. / Copyright: Wikimedia Commons, HélioVL

 

Verbraucher können unter anderem ihre Rechnungen bei Geschäften und Dienstleistern nicht bezahlen. / Copyright: Wikimedia Commons, HélioVL

Verbraucher können unter anderem ihre Rechnungen bei Geschäften und Dienstleistern nicht bezahlen. / Copyright: Wikimedia Commons, HélioVL

Bereits zum siebten Mal in Folge steigt der Index über Zahlungsrückstände bei Verbrauchern von Serasa Experian an, von April bis Mai um 2,4 Prozent. Verglichen mit Mai 2013 ergibt sich daraus ein leichter Anstieg von 0,3 Prozent. In einer Begründung der Analysten von Serasa Experian heißt es, der Aufwärtstrend im monatlichen Vergleich ergebe sich aus Faktoren wie „erhöhte Fremdkapitalkosten durch aufeinanderfolgende Erhöhungen der Zinssätze, eine anhaltend hohe Inflation und die Abschwächung der Konjunktur.“

In der Regel waren nicht Bankschulden für die Zahlungsausfälle verantwortlich, sondern Schulden auf Kreditkarten, Finanzierungen, bei Geschäften und Dienstleistungsunternehmen wie Telefonanbietern, Strom- und Wasserversorgern. Die Zahlungsrückstände über mehr als 90 Tage stiegen dabei um zwei Prozent, während die Schulden bei Banken um 1,9 Prozent anstiegen.

Im Durchschnitt pro Person, gerechnet auf die ersten fünf Monaten des Jahres, sanken die Bankschulden allerdings um 2,2 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres (von 324,57 Reais auf 317,41 Reais). Bei den Bankkrediten konnte zudem ein noch stärkerer Rückgang verzeichnet werden von 8,4 Prozent (von 1.377,50 Reais auf 1.262,13 Reais). (ls)