Im vergangenen April sind vor allem Kartoffeln teurer geworden. / Copyright: Wikimedia Commons, Arthur Jacob
Im vergangenen April sind vor allem Kartoffeln teurer geworden. / Copyright: Wikimedia Commons, Arthur Jacob

Im vergangenen April sind vor allem Kartoffeln in den Supermärkten teurer geworden. / Copyright: Wikimedia Commons, Arthur Jacob

Der Verkauf von Waren in Supermärkten stieg im vergangenen April um 2,82 Prozent gegenüber März dieses Jahres an, im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat waren es sogar 10,29 Prozent. Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2014, verzeichneten die Händler einen Anstieg von 2,05 Prozent.

Grund dafür ist laut Sussumu Honda, Präsident der brasilianischen Vereinigung der Supermärkte (Abras), eine Verbesserung der Mitarbeitersituation und Gehälter sowie, speziell im Abril, die gestiegene Nachfrage wegen Ostern. „Wir erwarten, dass unsere Branche weiter wachsen wird“, sagte Honda.

Der Warenkorb der 35 beliebtesten Produkte stieg im Preis um 1,63 Prozent an, von 371,69 Reais im März auf 377,74 Reais im April. Verglichen mit dem Wert im April 2013 gab es eine Wertsteigerung um 5,62 Prozent. Dabei verteuerten sich insbesondere Kartoffeln (22,31 Prozent), haltbare Milch (5,34 Prozent), Mozzarella-Käse (5,16 Prozent) und Eier (5,09 Prozent).

Gleichzeitig sanken die Preise vor allem von Tomaten (5,24 Prozent), Maniokmehl (3,64 Prozent), Zwiebeln (2,94 Prozent) und gefrorenem Hähnchen (0,85 Prozent).

Geht es nach Regionen, ist der Warenkorb im Norden Brasiliens am teuersten mit 419,44 Reais, wobei der Wert im April um 0,51 Prozent gegenüber März sank. Den größten Preisanstieg musste der Nordosten (331,76 Prozent) verkraften mit 3,38 Prozent. Im Süden ging der Preis um 1,43 Prozent nach oben auf 413,74 Reais, im Südosten um 2,7 Prozent auf 364,06 Prozent. Die Region Zentral-Ost kam schließlich auf ein Mehr von 1,75 Prozent und einem Warenkorbwert von nun 352,24 Prozent. (ls)