Obwohl die Verkaufszahl von neuen Wohnimmobilien im November 2014 stark gestiegen ist, musste die Branche im Gesamtjahr einen erheblichen Rückgang hinnehmen. / Copyright: Wikimedia Commons, Gabriel Fernandes, CC BY-SA 2.0
Obwohl die Verkaufszahl von neuen Wohnimmobilien im November 2014 stark gestiegen ist, musste die Branche im Gesamtjahr einen erheblichen Rückgang hinnehmen. / Copyright: Wikimedia Commons, Gabriel Fernandes, CC BY-SA 2.0

Obwohl die Verkaufszahl von neuen Wohnimmobilien im November 2014 stark gestiegen ist, musste die Branche im Gesamtjahr einen erheblichen Rückgang hinnehmen. / Copyright: Wikimedia Commons, Gabriel Fernandes, CC BY-SA 2.0

Der Verkauf von neu gebauten Wohnimmobilien ist im vergangenen November um 210,1 Prozent verglichen zum gleichen Monat des Vorjahres gestiegen. Das zeigt eine Veröffentlichung des Wohnungsverbands von São Paulo (Secovi-SP), die am Montag (19.1) herausgegeben worden ist. Demnach haben in der Stadt 2.987 Wohneinheiten den Besitzer gewechselt, im Oktober waren es dagegen nur 963. Vergleicht man dieses Ergebnis mit dem November 2013, als 2.777 neue Immobilien verkauft wurden, ergibt sich ein Anstieg von 7,3 Prozent.

Für den Chefökonomen des Verbandes Celso Petrucci ist Grund für den starken Zuwachs im November, dass dieser Monat die meisten Werktage im gesamten Jahr hatte. „Wir hatten mit dem November einen kompletten Monat. Zudem kam uns gelegen, dass uns 6000 Einheiten in allen Kategorien im verschiedenen Regionen der Stadt zur Verfügung standen. Dies alles hat zu der hohen Verkaufszahl geführt“, so Petrucci. Im Angebot waren 6.301 Wohnimmobilien im November, das entspricht einem Plus von 169,7 Prozent gegenüber dem Oktober (2.336).

Von allen verkauften Neuimmobilien des vorletzten Monats von 2014 waren es 1.165 Einheiten mit zwei Schlafzimmern, 1.117 mit nur einem Schlafzimmer, 555 mit drei und 150 mit vier oder mehr. Obwohl die Neuimmobilie mit zwei Schlafzimmern die größte absolute Verkaufszahl vorweist, liegt der Anteil der Wohneinheiten mit nur einem Schlafzimmer anteilsmäßig jedoch vorn. In dieser Kategorie stieg die Verkaufszahl um 13,6 Prozent, während es bei den Zwei-Schlafzimmer-Immobilien nur 10,8 Prozent waren.

Trotz des erfreulichen Novemberergebnisses erlebte die Branche im vergangenen Jahr insgesamt einen starken Rückgang. Von Januar bis November konnten insgesamt 18.324 neue Wohnimmobilien an den Mann gebracht werden. Das entspricht einem Rückgang von 40 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2013. Petrucci hält allerdings fest, dass das Jahr 2013 sehr stark gewesen sei und daher der Rückgang so groß ausfalle. Im Vergleich zu 2012 und 2011 liege der Rückgang bei 24 Prozent und 25 Prozent. (ls)

Quelle: Agência Brasil