Einkaufszentrum in Jaú, São Paulo / Copyright: Wikipedia, GNU, J. R. da Fonseca

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Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten die Einkaufszentren in Brasilien einen Anstieg in Höhe von 11,69% der Verkäufe verzeichnen; Ende des Jahres rechne man mit dem Erreichen von 12%. Durch diese positive Bilanz werden Arbeitsplätze geschaffen, das heißt ca. 720.000 neue Arbeitsplätze in ganz Brasilien.

Adriana Colloca zufolge, Leiterin des brasilianischen Verbandes der Einkaufszentren (Associação Brasileira de Shopping Centers, kurz: ABRASCE), werde dieser Prozentsatz noch ansteigen, da geplant sei, bis Ende des Jahres weitere 21 Unternehmen zu eröffnen sowie 37 Neubauprojekte bis 2012 ins Leben zu rufen. Collaca erläuterte, dass innerhalb von zwei Jahren insgesamt 58 neue Einkaufszentren eröffnet wurden, infolgedessen stieg auch die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im Moment existieren in ganz Brasilien 416 Einkaufszentren.

In São Paulo gäbe es die meisten Einkaufszentren (139), gefolgt von Rio de Janeiro (54). 70% der Unternehmen arbeiten gerade an einer Expansion oder haben diese für die nächsten zwei Jahre geplant.

Collaca stellte weiterhin fest, dass der Sektor nicht von den weltweiten wirtschaftlichen Problemen betroffen sei und sehe ihn auch in Zukunft nicht als gefährdet an.

Gestern (15.08.) wurde von der ABRASCE ein regionales Treffen in Rio de Janeiro initiiert, in dem die Anpassung der geplanten Projekte an die Bedürfnisse der Konsumenten thematisiert und neue Tendenzen aufgedeckt werden sollen. (ds)