Verliebte zahlten für Kino, Theater und Schmuck deutlich mehr als noch vor einem Jahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Bubinator
Verliebte zahlten für Kino, Theater und Schmuck deutlich mehr als noch vor einem Jahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Bubinator

Verliebte zahlten für Kino, Theater und Schmuck deutlich mehr als noch vor einem Jahr. / Copyright: Wikimedia Commons, Bubinator

Am gleichen Tag der WM-Eröffnung haben die Brasilianer auch den Tag der Verliebten gefeiert, also den brasilianischen Valentinstag, der in vielen anderen Ländern wie auch Deutschland bereits im Februar liegt. Dabei sind die Preise für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen, die Verliebte an diesem Tag kaufen, noch stärker als die durchschnittliche Inflation der vergangenen zwölf Monate angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das brasilianische Wirtschaftsinstitut der Universität Fundação Getulio Vargas. Im betrachteten Zeitraum stieg der Verbraucherpreisindex um 6,57 Prozent an, während die Preise verbunden mit dem Tag der Verliebten um 7,13 Prozent zunahmen.

Die stärkste Preiserhöhung gab es laut der Untersuchung beim Kulturprogramm, das bei Paaren sehr beliebt ist, wie Musikshows (15,63 Prozent), Theater (11,89 Prozent) und Kino (8,95 Prozent). Die Preise für Hotels und Motels stieg ebenfalls über den Durchschnitt an mit einem Plus von 10,11 Prozent. Die Preise für Bar- und Restaurantbesuche blieben etwas dahinter mit 9,22 Prozent.

Wer nach Schmuck oder Kleidung suchte, kam ebenfalls nicht um einen satten Preisanstieg herum. Die Preise für Schmuck stiegen um 10,26 Prozent an, bei Taschen und Gürteln lag das Preisplus bei 7,11 Prozent und bei Parfum bei 7,44 Prozent. Ausnahmen machten Männer- und Frauenschuhe, die nur sich nur um 2,44 Prozent bzw. 1,36 Prozent verteuerten, sowie Uhren mit einem Plus von 1,27 Prozent. Bei Kleidung lag die Inflation ebenfalls unter dem Durchschnittswert mit 5 Prozent für Männerklamotten und 5,11 Prozent bei den Frauen. (ls)