Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinging / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinging / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinging. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der chinesische Präsident Xi Jinping haben am vergangenen Donnerstag (17.07.) Verträge unterzeichnet, die rund 30 Vorhaben in der Zivilluftfahrt, im Energiesektor, im Finanzsektor, in der Infrastruktur, in der Bildung, im Bergbau, in der Technik, im Bauwesen und in der Landwirtschaft beinhaltet. Eines der Abkommen sieht den Verkauf von 60 Flugzeugen des brasilianischen Flugzeugherstellers EMBRAER an China vor.

Des Weiteren unterzeichneten sie eine Absichtserklärung zur Kooperation und zum Datenaustausch über die Erdbeobachtung sowie ein Abkommen zur Förderung von Investitionen in der Industrie und Informationstechnik. Für die Verbesserung des Schutzsystems des Amazonas unterzeichneten beide Länder ein Protokoll in der Informationstechnik und Fernerkundung.

Weitere Projekte sind unter anderem die Vereinfachung der Visumsvergabe für Geschäftskunden beider Länder, die Verbreitung des Mandarin an Brasiliens staatlichen Universitäten und durch Online-Kurse, ein stärkeres Angebot an Praktika in China durch das Programm „Wissenschaft ohne Grenzen“ sowie die strategische Zusammenarbeit der Energieunternehmen Eletrobras, Furnas und der chinesischen Tree Gorges Corporation und CWEI für den Bau des Wasserkraftwerkes in Rio Tapajós.

Mit der Unterstützung Dilma Rousseffs will sich der chinesische Präsident auch in ganz Lateinamerika engagieren und eine verstärkte Zusammenarbeit initiieren. Seitens Kolumbien bestehe beispielsweise Interesse zur Kooperation bei Infrastrukturprojekten und Lizensierungen, so sagte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos. (ds)