Der Index des Verbrauchervertrauens sinkt im Februar um 4,2 Prozent gegenüber Januar dieses Jahres. / Copyright: Wikimedia Commons, Gabriel Fernandes
Der Index des Verbrauchervertrauens sinkt im Februar um 4,2 Prozent gegenüber Januar dieses Jahres. / Copyright: Wikimedia Commons, Gabriel Fernandes

Der Index des Verbrauchervertrauens sinkt im Februar um 4,2 Prozent gegenüber Januar dieses Jahres. / Copyright: Wikimedia Commons, Gabriel Fernandes

Der Anstieg der Inflation, die hohen Zinsen und die zunehmend schlechteren Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt haben den Index des Verbrauchervertrauens (ICC) des brasilianischen Wirtschaftsinstituts (Ibre) der Universität Fundação Getulio Vargas (FGV) auf den tiefsten Stand der Geschichte der Messung sinken lassen, die im September 2005 begann.

Die vom Ibre veröffentlichten Informationen zeigen, dass der Index im Februar um 4,9 Prozent im Vergleich zum Januar dieses Jahres gesunken ist von 89,8 Punkten auf 85,4 Punkte. Dies ist damit der zweite Rückgang infolge. Mit diesem Ergebnis liegt der Index 9,3 Punkte und dem niedrigsten Stand während der internationalen Krise 2008-2009 von 94,7 Punkten. Zwischen Dezember vergangenen Jahres und diesem Januar machte der Rückgang sogar 6,7 Prozent aus.

Dem Ibre zufolge ist Grund dafür nicht nur die Verschlechterung der aktuellen Situation, sondern auch die Erwartungen für die Zukunft. Von Januar bis Februar dieses Jahres fiel der Index zur aktuellen Situation um sieben Prozent, während der Index über die Erwartungen um 4,2 Prozent zurückging. Beide Indizes weisen damit ebenfalls den niedrigsten Stand in ihrer Geschichte auf. Für die aktuelle Umfrage wurden 2.091 Brasilianer zwischen dem 31. Januar und dem 21. Febraur befragt. (ls)

Quelle: Agência Brasil