Die Vertreter der Länder werden auch bei der Stimmzusammenführung beim Obersten Wahlgericht dabei sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil
Die Vertreter der Länder werden auch bei der Stimmzusammenführung beim Obersten Wahlgericht dabei sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Die Vertreter der Länder werden auch bei der Stimmzusammenführung beim Obersten Wahlgericht dabei sein. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Vertreter von mindestens 24 Ländern neben Mitgliedern des brasilianischen Parlaments im Mercosur und von internationalen Institutionen wie der Organisation der amerikanischen Staaten (OEA) haben bereits ihre Anwesenheit in Brasilien während der Wahlen am 5. Oktober angekündigt. Anliegen der Gäste, darunter Angola, Sambia, Nicaragua, Kanada, Rumänien und die Dominikanischen Republik, ist die Funktionsweise des elektronische Wahlsystems kennenzulernen.

Die Kosten für die Anreise und Unterkunft tragen die Interessenten dabei selbst. Das Programm der Gruppe, zu der am Ende um die 60 Personen zählen werden, wird bereits am 2. Oktober beginnen und Vorträge über die Organisation der Wahlen in Brasilien allgemein sowie Besuche im Nationalkongress, Obersten Gerichtshof, dem Wahl-Museum und dem Obersten Wahlgericht (TSE) beinhalten. Das gesamte Programm wird in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch simultan übersetzt.

Am Wahltag selbst werden sie das Geschehen in den Wahllokalen begleiten. „Sie werden beim Öffnen der Urnen dabei sein, dem Ablauf der Wahl, der Schließung der Urnen und schließlich bei der Zusammenführung der Stimmen beim Obersten Wahlgericht“, sagt der Chef der Abteilung für Internationale Angelegenheiten beim TSE, Tarcisio Costa.

Nach Angaben von Costa sind in diesem Jahr anders als in den Vorjahren Akademiker und Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen von der Begleitung der Wahlen ausgeschlossen. In diesem Jahr wurden nur Vertreter von Wahlbehörden von Mitgliedsländern der Vereinten Nationen eingeladen, die Wahlen zu begleiten. (ls)