Verkehrsminister, César Borges, über die Versteigerungen im Eisenbahnsektor / Copyright: Agência Brasil
Verkehrsminister, César Borges, spricht über die Versteigerungen im Eisenbahnsektor / Copyright: Agência Brasil

Verkehrsminister, César Borges, spricht über die Versteigerungen im Eisenbahnsektor / Copyright: Agência Brasil

Gestern (23.09.) teilte der brasilianische Verkehrsminister, César Borges, mit, dass Verantwortliche des Rechnungshofes (TCU) in den nächsten Wochen daran arbeiten werden, die Versteigerung der Lizenzen im Eisenbahnsektor zu realisieren. Dabei wird eine gründliche Einschätzung aller strukturellen, technischen und rechtlichen Bedingungen vorgenommen, damit ein solider Versteigerungsprozess mit finanzieller Sicherheit entwickelt werden kann. Bis Ende Oktober soll das Vorhaben bereits Gestalt annehmen.

Der Minister hatte sich zur Thematik nach einer Sitzung mit dem Vorsitzenden des Rechnungshofes, Augusto Nardes, mit der Kabinettschefin Gleise Hoffmann, mit dem Generalstaatsanwalt Luis Inácio Adams sowie dem Minister für Zivilluftfahrt, Wellington Moreira Franco, geäußert.

Während der Sitzung sprachen die Anwesenden zuerst über die Lizenzversteigerungen der Flughäfen Galeão (Rio de Janeiro) und Confins (Minas Gerais). Die Versteigerungen waren ursprünglich für den 21. Oktober geplant, werden aber nun auf den 22. November verschoben, so Moreira Franco. Das zweite zur Diskussion stehende Thema war schließlich der Eisenbahnsektor. Laut Angaben des Ministeriums für Transportwesen wolle man in möglichst kurzer Zeit die Analysen abschließen. Genaue Terminangaben lägen allerdings noch nicht vor. Wichtiger als die Termine seien aber laut Nardes, dass die Regierung den Erwägungen des TCU zustimmt, denn das Vorhaben wäre für Brasilien von großem Vorteil. (ds)