Immobilien rücken in den Fokus der Finanzanleger. Die Nachfrage am eigenen Wohnraum sichert Gewinne. / Copyright: Agência Brasil
Immobilien rücken in den Fokus der Finanzanleger. Die Nachfrage am eigenen Wohnraum sichert Gewinne. / Copyright: Agência Brasil

Immobilien rücken in den Fokus der Börsenanleger. Die Nachfrage am eigenen Wohnraum sichert Gewinne. / Copyright: Agência Brasil

Immer mehr Anleger in Brasilien investieren in Immobilien. Die niedrigen Rentabilitäten, die Finanzinvestoren derzeit an der Börse oder bei anderen Geldanlagen erzielen, rücken vor allem kommerziell genutzte Immobilien immer weiter in den Fokus von Anlegern, da das Wachstum der Gewinne bei Immobilien weiterhin ansteigt. Als weiterer Grund gilt das steigende Angebot an Immobilien. Dies ermöglicht immer mehr Anlegern am Handel mit Immobilien teilzunehmen.

Die Migration von Anlagekapital habe in der Folge zur Verjüngung der Anleger geführt, so der Direktor der Lopes-Immobilien in São Paulo, João Henrique. Heutzutage verfüge der Anleger, der in kleine Geschäftslokale investiert, über ein Durchschnittsalter von 44 Jahren und ein Monatseinkommen von circa 20.000 Reais (circa 6.800 Euro). Vor sechs Jahren hingegen seien die Anleger älter als 50 Jahre gewesen und hätten ein monatliches Einkommen von 46.000 Reais (circa 15.000 Euro) gehabt, so Henrique weiter. Grundsätzlich sei ein Wandel des Fokus von Investitionen von der Börse hin zu Immobilien zu verzeichnen.

Das verjüngte Profil der Anleger spiegele sich auch in deren Bildungsstand wieder. Heute besäßen 43 Prozent der Anleger über einen universitären Abschluss und 47 Prozent über das Abitur. „Es gibt viele Ärzte, Anwälte, Jungunternehmer, die investieren“, wie Henrique beschreibt. Früher waren es fast ausschließlich erfolgreiche Unternehmer. Es lasse sich klein einsteigen, aber langfristig sichere und auch große Gewinne erzielen. (ms)