Das Cantareira-System steht aktuell bei einem Wasserstand von 9,6 Prozent des möglichen Speichervolumens insgesamt. / Copyright: Wikimedia Commons, gaborbasch
Das Cantareira-System steht aktuell bei einem Wasserstand von 9,6 Prozent des möglichen Speichervolumens insgesamt. / Copyright: Wikimedia Commons, gaborbasch

Das Cantareira-System steht aktuell bei einem Wasserstand von 9,6 Prozent des möglichen Speichervolumens insgesamt. / Copyright: Wikimedia Commons, gaborbasch

Der Gouverneur von São Paulo Geraldo Alckmin hat wiederholt eine Rationierung beim Wasser in diesem Jahr ausgeschlossen. Zuletzt erreichte das Cantareira-System, eines der beiden wichtigsten Systeme des Bundesstaates, einen Anteil von nur 9,6 Prozent am möglichen Speichervolumen insgesamt. Vor einem Jahr lag das Niveau noch bei 62 Prozent. „Es gibt keine einzige Chance einer Rationierung“, sagte Alckim bei einer Veranstaltung in Guarujá, einer Gemeinde im Bundesstaat São Paulo.

Ab dem 15. Mai will die Regierung mit der Nutzung der sogenannten technischen Reserve des Cantareira-Systems beginnen, sagte der Gouverneur, der auch die Gelegenheit nutzte, für die Unterstützung der Einwohner zu danken Wasser einzusparen. Alckim ist bereits Kandidat für die Wiederwahl. „81 Prozent der Verbraucher in der Region des Cantareira-Systems haben ihren Verbrauch schon reduziert, rund 40 Prozent haben sich damit bereits den Bonus auf ihre Energierechnung gesichert.“

Es gilt das Versprechen, wer Wasser spart, zahlt weniger für seinen Energieverbrauch. Die Regierung verlängerte den Bonus für 31 Städte der Metropolregion São Paulos sowie elf Städte der Region Campinas. „Ich bin sicher, dass wir das Ergebnis dieser Maßnahme bereits im kommenden Monat sehen werden. Ich bin sicher, dass die Einwohner uns tatkräftig unterstützen werden und verstehen, dass wir derzeit die schlimmste Dürre in den vergangenen 84 Jahren erleben. (ls)