Das Niveau des Canteira-Systems, das den Bundesstaat São Paulo mit Wasser versorgt, sank Ende vergangener Woche unter 12,2 Prozent / Copyright: Agência Brasil
Das Niveau des Canteira-Systems, das den Bundesstaat São Paulo mit Wasser versorgt, sank Ende vergangener Woche unter 12,2 Prozent / Copyright: Agência Brasil

Das Niveau des Canteira-Systems, das den Bundesstaat São Paulo mit Wasser versorgt, sank Ende vergangener Woche unter 12,2 Prozent / Copyright: Agência Brasil

Der starke Wassermangel im Bundesstaat São Paulo bleibt weiterhin ein aktuelles Thema in Brasilien. Daten des Verbandes für sanitäre Grundversorgung des Bundesstaates SABESP (Companhia de Saneamento Básico do Estado de São Paulo) zeigen die aktuellen Entwicklungen: Am vergangenen Freitag sank der Wasserstand des Canteira-Versorgungssystems von 12,4 auf 12,2 Prozent.

In der Region Alto Tietê verringerte sich das Niveau von 6,6 Prozent auf 6,5 Prozent, in Guarapiranga von immerhin noch 39,6 Prozent auf 39,2 Prozent. Im System Alto Cotia stieg das Niveau leicht von 30,1 Prozent auf 30,2 Prozent an. In Rio Grande und Rio Claro wurde eine Verringerung in Höhe von jeweils 69,1 auf 68,8 Prozent und 43,5 auf 43 Prozent festgestellt.

Laut Angaben des Nationalen Meteorologieinstituts bleibe die Luft im Bundesstaat São Paulo weiterhin warm und trocken, was die Bildung von Bereichen großer Instabilität mit sich bringen würde. Die Sonne führt zu schwülem Wetter. Für heute und für morgen wurden Sonne, Wolken, viel Schwüle und vereinzelt Schauer vorausgesagt, im Zentrum und im Süden des Bundesstaates mit Gewittern am Nachmittag und zu Beginn des Abends. Vom Dienstag zum Mittwoch soll eine Kaltfront über die Küste von São Paulo kommen, durch die die Feuchtigkeit steigt und Regenfälle verstärkt werden, vor allem im Osten des Bundesstaates. Die Temperaturen werden im Laufe des Tages leicht zurückgehen. (ds)