Wassersparmaßnahmen und mehr Regen haben den Wasserstand im Cantareira-System weiter ansteigen lassen. / Copyright: Agência Brasil
Wassersparmaßnahmen und mehr Regen haben den Wasserstand im Cantareira-System weiter ansteigen lassen. / Copyright: Agência Brasil

Wassersparmaßnahmen und mehr Regen haben den Wasserstand im Cantareira-System weiter ansteigen lassen. / Copyright: Agência Brasil

Zum 19. Mal infolge ist der Wasserstand der wichtigsten Wasserversorgungsquelle der Metropolregion von São Paulo, dem Cantareira-System, gestiegen. Am Montag (24.02) kletterte die Marke von 10,6 Prozent auf 10,7 Prozent an. Der Anstieg stellte den zweite Abschnitt der technischen Reserve, das sogenannte Totvolumen, wieder her, dass am 15. November vergangenen Jahres laut Informationen der Wasserversorgungsgesellschaft von São Paulo (Sabesp) erreicht worden war.

Der erste Abschnitt des Totvolumens wurde ab Mai 2014 erreicht, als der Speicher auf eine Wassermenge von 182,5 Milliarden Liter Wasser kam. Zu Beginn der Wasserentnahme aus dem zweiten Abschnitt betrug das Wasservolumen 105 Milliarden Liter. Ingesamt fasst das Cantareira-System ein Billion Liter Wasser. Da es zuletzt regelmäßiger regnete, erreichte die gesamte Menge an Regen für Februar bereits 266,5 Milliliter, was deutlich über dem Durchschnittswert für den Monat Februar mit 199 Millilitern liegt.

Sabesp zufolge haben zu der positiven Entwicklung des Speichers auch die Maßnahmen zur Verringerung des Wasserkonsums beigetragen, wie zum Beispiel der Bonus für alle Verbraucher, die ihren Verbrauch senken konnten. Im Februar erfolgte zudem eine drastische Verringerung der maximalen Wassermenge, die aus dem System entnommen werden darf. Die Bundeswasseragentur und die Abteilung für Wasser und Strom von São Paulo senkten das Limit von 22,9 Millionen Kubikmeter im Januar auf 7,2 Millionen Kubikmeter im Februar. (ls)

Quelle: Agência Brasil