Wichtigste Stauseen Brasiliens verfügen immer noch über zu wenig Wasser. / Copyright: Wikimedia Commons
Wichtigste Stauseen Brasiliens verfügen immer noch über zu wenig Wasser. / Copyright: Wikimedia Commons

Bis die Stauseen wieder nahe ihrer maximalen Kapazität kommen, wird es noch einige Zeit dauern. / Copyright: Wikimedia Commons

Der Wasserstand in den Stauseen für Wasserkraftwerke in den Regionen Südosten und Zentral-Ost hat am vergangenen Montag (31. März) eine Marke erreicht, die 36,27 Prozent der maximalen Kapazität entspricht. Der nationale Betreiber des Stromsystems (Operador Nacional do Sistema Elétrico, kurz: ONS) hatte eigentlich erwartet, dass das Niveau dieser Stauseen, die für die Erzeugung von 70 Prozent des Energiebedarfs im Land verantwortlich sind, am letzten Tag des Märzes einen Anteil von 36,9 Prozent erreichen würde.

Die Vorhersage war mehrmals über den Monat März verändert worden. In der ersten Woche hieß es, der Wasserstand in den Stauseen würde am 31. März bei 37,9 Prozent ankommen. Später wurde diese Aussage korrigiert, die Stauseen sollten bereits den Wert von 40,7 Prozent erreichen.

Gemäß der aktuellen Vorhersage der ONS für April soll das Wasserniveau der Systeme Südosten und Zentral-Ost bereits am kommenden Freitag (4. April) die Marke von 38,1 Prozent erreichen, und bis zum 30. April dann auf 40,6 Prozent steigen. Zur Wettervorhersage heißt es, dass der Regen in diesen Landesgebieten von schwach bis moderat variieren aufgrund einer durchziehenden Kaltfront.

Zu Beginn des Jahres, im Januar, lag der Wasserstand in den Stauseen noch bei 43,3 Prozent und erreicht Anfang März einen Tiefstand von 34,6 Prozent. (ls)