Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Intregrationsminsiter Fernando Bezerra bei den Feierlichkeiten zum Programm „Wasser für alle“ / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Intregrationsminsiter Fernando Bezerra bei den Feierlichkeiten zum Programm „Wasser für alle“ / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Intregrationsminsiter Fernando Bezerra bei den Feierlichkeiten zum Programm „Wasser für alle“ / Copyright: Agência Brasil

Gestern (10.09.) hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff einen Vertrag mit 336 Präfekturen unterschrieben, durch den Investitionen in Höhe von 135,4 Millionen Reais (ca. 44,69 Millionen Euro) des Programms „Wasser für alle“ (Água para Todos) in die von der Dürre betroffenen Gebiete investiert werden. Auch wolle man bis Ende der Woche den Gemeinden die Notfallfinanzierungspakete, die im Juli angekündigt wurden, auszahlen.

Das Programm „Wasser für alle“ ist Teil des Plans „Brasilien ohne Elend“ (Brasil sem Miséria) und wird vom Nationalen Integrationsministerium koordiniert. Durch das Programm werden Abwassersysteme und andere Technologien bereitgestellt, um die Installation von Zisternen und kleinen Staudämmen zu ermöglichen, sowie Hilfspakete an ländliche Gebiete ausgeliefert, die unter der Trockenheit leiden. Die in dieser ersten Runde begünstigten Gemeinden erhalten 1.042 Kollektivsysteme und befinden sich vor allem im Nordosten Brasilien. Ausnahme sind 33 Gemeinden, die im Bundesstaat Minas Gerais liegen. Laut Angaben der Regierung profitieren mehr als 41.000 Familien vom neuen Abkommen.

Um die entsprechenden Technologien installieren zu können, wird das Programm vom Geologischen Service Brasilliens (Serviço Geológico do Brasil) unterstützt, der geeignete Orte ausfindig macht und tiefe Brunnen für die Wasserversorgung baut.

Bis nächstes Jahr sollen weitere 750.000 Zisternen an Städte ländlicher Gebiete übergeben werden, das bedeutet, die Regierung investiert 5,5 Milliarden Reais. Bis heute wurden bereits 370.677 Zisternen bereitgestellt, so informierte der Integrationsminister Fernando Bezerra. (ds)