Mithilfe der Weltbank will Brasilien Privatinvestitionen in Infrastruktur anregen. / Copyright: Wikimedia Commons, Portal da Copa/ME

Die Weltbank wird voraussichtlich 1,5 Millionen US-Dollar investieren, um Studien und Vorhaben zur Anregung von Privatinvestitionen in die brasilianische Infrastruktur zu unterstützen. Dazu schloss das brasilianische Finanzamter gemeinsam mit der Bank in der vergangenen Woche in Washington ein entsprechendes Abkommen.

Laut dem Finanzamt liegt ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit auf der Entwicklung von Maßnahmen, die den Zugang für den globalen Markt für Infrastrukturanleihen erweitert  – dabei handelt es sich um Privatanleihen, die Erträge in Zusammenhang mit Projekten in diesem Bereich versprechen. Des Weiteren soll es in einer Studie um Anreize und andere private Finanzierungsinstrumente gehen, die das Investitionsvolumen in Brasilien erhöhen, sei es durch die Lokalwährung oder Geld aus dem Ausland.

Die Studien werden nach Angaben des Ministeriums helfen, die besten internationalen Praktiken zu analysieren und nach Lösungen zu suchen, um die Risiken dieser Projekte zu senken. Weltbank und brasilianisches Finanzamt wollen zudem Finanzmechanismen entwickeln, um die Quellen unternehmerischer Finanzierung in Infrastruktur zu diversifizieren.

Nach Angaben des Ministeriums liegt die derzeitige Summe an Anleihen für die Infrastruktur mit Befreiung von der Einkommenssteuer bei zehn Milliarden Reais. (ls)

Quelle: Agência Brasil