Eröffnung des Weltforums für Menschenrechte in Brasília / Copyright: Agência Brasil
Eröffnung des Weltforums für Menschenrechte in Brasília / Copyright: Agência Brasil

Eröffnung des Weltforums für Menschenrechte in Brasília / Copyright: Agência Brasil

Gestern wurde das Weltforum für Menschenrechte FMDH (Fórum Mundial de Direitos Humanos) in der brasilianischen Hauptstadt Brasília eröffnet, auf dem die Beteiligten über die bereits erzielten Fortschritte in diesem Bereich sprachen, aber auch feststellten, dass noch ein weiter Weg zu gehen sei.

„Die Herausforderung liegt heute mehr als je darin, die Standards tatsächlich umzusetzen, damit sich die Menschenrechte in eine alltägliche Realität für alle verwandeln, vor allem für die Randgruppen unserer Gesellschaft“, so teilte Américo Calcaterra, Hochkommissar der Vereinten Nationen für Menschrechte, mit. Es dürften nicht nur Versprechungen gemacht und über die Angelegenheit debattiert werden, sondern die politischen Maßnahmen müssten mit allen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln durchgesetzt werden. Auch sei es eine Herausforderung, Rückschläge in diesem Bereich zu vermeiden. Die Menschenrechte beinhalten verschiedene Entscheidungen, so auch die politische Reform.

Maria do Rosário, Ministerin für das Sekretariat für Menschenrechte der Präsidentschaft, sagte, dass die Verteidigung der Menschenrechte eine der Prioritäten der Regierung sei, dass es aber immer noch Ungleichheiten gäbe. 50.000 Menschen würden jährlich aufgrund von Rassismus und Gewalt sterben.

Das Weltforum für Menschrechte findet in Brasília bis zum kommenden Freitag (13.12.) statt. Die Veranstaltung beinhaltet Konferenzen, thematische Debatten sowie Aktivitäten mit der Anwesenheit von Vertretern zur Verteidigung der Menschenrechte. Ziel der Veranstaltung ist, die Reflexion über die Frage der Menschenrechte zu verstärken. (ds)