Deborah Wetzel, Leiterin der Weltbank für Brasilien, lobt die politischen Maßnahmen Brasiliens im sozialen Bereich / Copyright: Agência Brasil
Deborah Wetzel, Leiterin der Weltbank für Brasilien, lobt die politischen Maßnahmen Brasiliens im sozialen Bereich / Copyright: Agência Brasil

Deborah Wetzel, Leiterin der Weltbank für Brasilien, lobt die politischen Maßnahmen Brasiliens im sozialen Bereich / Copyright: Agência Brasil

Laut Einschätzungen Deborah Wetzels, Leiterin bei der Weltbank für Brasilien, konnte Brasilien trotz Schwierigkeiten der internationalen Wirtschaftskrise die Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ärmsten Bevölkerung aufrechterhalten und gleichzeitig die makroökonomische Stabilität sichern. Die Leiterin räumte außerdem ein, dass das Land noch viele Herausforderungen bestehen müsse, dass Brasilien allerdings im Vergleich zu anderen Schwellenländern und im Vergleich zu Lateinamerika das am weitesten entwickelte Land im Bereich Armutsbekämpfung und Neuverteilung der Einkommen sei.

Seit April vergangenen Jahres konnte ein jährliches Budget von drei Milliarden US-Dollar registriert werden, von dem die Hälfte des Betrags für den Nordosten des Landes eingesetzt wird. Wetzel hob hervor, dass sie anerkenne, dass man in Brasilien politische Maßnahmen zum sozialen Schutz, für die öffentliche Sicherheit und für das nachhaltige Wachstum anwende. Im Rahmen ihres Amtes wolle sich Wetzel weiterhin dafür einsetzen, dass das Land stärker in der Weltbank vertreten sei.

Anstatt sich auf Finanzierungen im Bereich der Infrastruktur zu konzentrieren, hat die Weltbank in den letzten zehn Jahren immer verstärkter Sozialprojekte unterstützt. Darunter befinden sich Projekte wie die Ausbildung öffentlicher Führungskräfte, die Behandlung von Drogenabhängigen, die Förderung landwirtschaftlicher Produktivität sowie der Kampf gegen Gewalt an Frauen. (ds)