Die WHO stellt Verbesserungen im Gesunheitssystem Brasiliens fest / Copyright: Agência Brasil
Die WHO stellt Verbesserungen im Gesunheitssystem Brasiliens fest / Copyright: Agência Brasil

Die WHO stellt Verbesserungen im Gesunheitssystem Brasiliens fest / Copyright: Agência Brasil

Laut Angaben des Weltgesundheitsberichts von 2013 der Weltgesundheitsorganisation WHO ist es Brasilien durch die Sozialhilfe Bolsa Família gelungen, die Kindersterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren zu verringern. In diesem Jahr legt die WHO den Fokus auf den Zugang zur Grundversorgung, das heißt, dass alle Menschen Recht auf die gleiche qualitativ hochwertige medizinische Versorgung haben sollen. Das bedeutet auch, dass keine Sorge bestehen darf, sich diese Dienstleistungen finanziell nicht leisten zu können. Die Herausforderung einer guten Grundversorgung sei, dass viele Länder nur geringe finanzielle Mittel zum Ausbau des Gesundheitssystems vorhanden hätte, so die WHO.

Was die Kompetenzen der Ärzte betrifft, so wurde festgestellt, dass Fachkräfte, die sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert haben, mehr Krankheiten identifizieren konnten. In Brasilien variiert der Wert zwischen 58 und 84 Prozent, je nach Art der Spezialisierung. Auch hätte sich herausgestellt, dass ein allgemein gültiges Gesundheitssystem effizienter sei als unterschiedliche Regelungen. Dadurch könnten Prozesse vereinfacht und auch Probleme schneller behoben werden.

Des Weiteren teilte die WHO mit, dass Investitionen in die Forschung gestiegen seien, im Durchschnitt ca. fünf Prozent bei Ländern mit geringem oder mittlerem Einkommen. Vor allem sei diese Entwicklung bei Schwellenländern wie Brasilien, China und Indien sichtbar. Außerdem beteilige sich Brasilien stärker an der Veröffentlichung von medizinischen Studien. (ds)