Wiederaufbauhilfe für den Amazonas

25.07.2012 | Politik |

Die brasilianische Regierung gibt Mittel zum Wiederaufbau betroffener Überschwemmungsgebiete im Amazonas frei / Copyright: Agência Brasil

In Brasília ließ das brasilianische Ministerium für Nationale Integration (Ministério da Integração Nacional) gestern (24.07.) über den brasilianischen Bundesanzeiger (Diário Oficial da União) verkünden, dass es finanzielle Hilfe für insgesamt 16 Gemeinden im Amazonas bereitstellt, um die Wiederaufbauarbeiten und den Beistand für die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen und Gemeinden in der Amazonasregion zu unterstützen. Mit diesen Ressourcen sollen zu allererst alle grundlegenden Einrichtungen wieder aufgebaut werden.

Die schlimmsten Überschwemmungen, welche die meisten Schäden verursachten, fanden zwischen den Monaten März und Mai statt.

Die Naturgewalten hatten viele Familien obdachlos zurückgelassen. Viele von ihnen waren notdürftig auf Fähren, die mit Zelten und Chemietoiletten ausgestattet worden waren, oder in Schulen untergebracht worden. Insgesamt waren mehr als 77.000 Familien in 53 der insgesamt 62 Amazonas-Gemeinden von den Überschwemmungen betroffen gewesen. 50 Städte mussten den Notstand ausrufen und drei sogar den Katastrophenstand.

Für folgende Amazonas-Städte stehen nun die Ressourcen zur Verfügung: Manacapuru (869.000 Reais, knapp 353.000 Euro), Tabatinga und Maués (je 608.000 Reais, ca. 247.000 Euro). Sechs weitere Städte erhalten jeweils 521.000 Reais (etwa 212.000 Euro), vier Gemeinden bekommen je 391.000 Reais (rund 159.000 Euro) und drei weitere je 347.000 Reais (ca. 141.000 Euro). Für die Errichtung der grundlegenden Versorgungsstruktur haben die Gemeinden von nun an ein Jahr lang Zeit. (jv)


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