Die brasilianische Branche für Windenergie will in diesem Jahr 15 Milliarden Reais investieren. / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Branche für Windenergie will in diesem Jahr 15 Milliarden Reais investieren. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Branche für Windenergie will in diesem Jahr 15 Milliarden Reais investieren. / Copyright: Agência Brasil

Die Windenergie-Branche in Brasilien will in diesem Jahr rund 15 Milliarden Reais investieren und diese Investitionssumme auch in den folgenden Jahren beibehalten, eingeschlossen die Teilnahme an Ausschreibungen für Energie von der Regierung. So bestätigte es Elbia Melo, Präsidentin des brasilianischen Verbands für Windenergie (Abeeolica). In zehn Jahren soll Windenergie einem Anteil von elf Prozent am Energiemix des Landes haben, so der Präsident des Unternehmens für Energieforschung EPE.

Für Melo ist eine der größten Herausforderungen die Entwicklung einer Produktionskette, um den Fortgang der Projekte zu garantieren sowie eine heimische Wertschöpfung – grundlegende Voraussetzung für eine Finanzierung durch die brasilianische Entwicklungsbank. Jetzt gilt es laut Melo insbesondere die Produktionskette schnell aufzubauen, um die Energie zu liefern, wie es in den Ausschreibungen abgemacht wurde.

„Dies ist eine Herausforderung von allerhöchster Priorität. Wir müssen das Ziel schnellstmöglich erreichen. Im vergangenen Jahr haben wir 4,7 Gigawatt verkaufen können. Das bedeutet, dass wir weitere Ausstattung herstellen müssen. Dies verstehen wir nicht als unüberwindbar, sondern als eine Herausforderung, die es zu meistern gilt, wodurch Wege eröffnet werden, um die Windenergie auf lange Sicht nachhaltig zu machen“, erläutert Melo.

Der Chef der Abteilung für Industrie bei der brasilianischen Entwicklungsbank, Guilherme Tavares Gandra, dass das Ziel der Windenergiebranche seit 2012 im Finanzierungsmodell aufgenommen ist, um eine nationale Produktionskette zu entwickeln. Es gibt bereits 22 neue Anlagen und 15 Erweiterungen. Das heißt, wir sprechen von 37 Investitionsprojekten“, so Gandra. (ls)