Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der türkische Präsident Abdullah Gül / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der türkische Präsident Abdullah Gül / Copyright: Agência Brasil

Auf dem Wirtschaftsforum TUSKON in der Türkei setzte sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff am Freitag (07.10.) für den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Brasilien und der Türkei ein sowie für Investitionen der jeweiligen Länder.

Bereits in der Vergangenheit habe Brasilien seine Handelsbeziehungen weltweit ausgebaut. Laut den Schätzungen Rousseffs werde das Handelsvolumen zwischen der Türkei und Brasilien im Jahr 2011 zwei Milliarden US-Dollar erreichen.

Die brasilianische Präsidentin betonte die Gemeinsamkeiten der beiden Länder. In Brasilien gäbe es viele Brasilianer türkischer Abstammung. Des Weiteren wären beide Länder fußballbegeistert, weshalb sie türkische Firmen dazu motivierte, in Bauprojekte und den Tourismus der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016 zu investieren. Als Gegenzug sei Brasilien für Investitionen in die Türkei offen.

Rousseff betonte, dass die wirtschaftlichen Beziehungen Brasiliens und der Türkei noch weiter ausgebaut werden müssen, um das Wachstum beider Länder zu fördern und auch die wirtschaftspolitischen Kooperationen weiter zu intensivieren. (ds)