Der Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antônio Raupp, beim Programm Bom Dia, Ministro / Copyright: Agência Brasil
Der Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antônio Raupp, beim Programm Bom Dia, Ministro / Copyright: Agência Brasil

Der Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antônio Raupp, beim Programm Bom Dia, Ministro / Copyright: Agência Brasil

Durch das neue Internetportal Estágio e Emprego („Praktika und Arbeitsstellen“) sollen im Rahmen des Programms Wissenschaft ohne Grenzen (Programa Ciência sem Fronteiras) Unternehmen und Studenten besser in Verbindung treten können. Auf dem Portal bieten 35 Unternehmen Stipendiaten und ehemaligen Stipendiaten verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten an. Das Portal stellt eine der Strategien dar, um Brasilianern, die an renommierten ausländischen Institutionen Erfahrungen gesammelt haben, Arbeitsplätze im Land zu garantieren.

„Wenn wir international wettbewerbsfähig sein wollen, müssen wir der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt gerecht werden. Wir wollen nicht, dass die qualifizierten Arbeitskräfte außerhalb Brasiliens arbeiten“, so kommentierte gestern (27.06.) der Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antônio Raupp, beim Radioprogramm Bom Dia, Ministro („Guten Morgen, Minister“).

Das Programm Wissenschaft ohne Grenzen bietet Stipendien für Studenten, die im Ausland studieren wollen. Es wurde 2011 von der brasilianischen Regierung ins Leben gerufen und hat zum Ziel, 101.000 brasilianische Studenten und Forscher bis 2015 auszubilden. Durch das Programm soll die internationale Mobilität von Studenten und Forschern gefördert werden. Außerdem sollen vermehrt qualifizierte ausländische Forscher und Professoren nach Brasilien kommen. Das Programm deckt die Bereiche Wissenschaft (insbesondere Mathematik und Chemie), Ingenieurwesen, Technologie und das Gesundheitswesen ab. Brasilien hat bereits Partnerschaften mit 35 Ländern. (ds)