Die neue Einschreibungsrunde des Programms Programa Ciências sem Fronteiras „Wissenschaft ohne Grenzen“ läuft bis Ende September / Copyright: Programa Ciências sem Fronteiras
Die neue Einschreibungsrunde des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ läuft bis Ende September / Copyright: Programa Ciências sem Fronteiras

Die neue Einschreibungsrunde des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ läuft bis Ende September.

Im Rahmen des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Ciência sem Fronteiras) können sich Brasilianer für freie Plätze für ein Studium im Ausland bewerben, das sogenannten „graduação-sanduíche“, bei dem ein Teil des Studiums in Brasilien und ein Teil im Ausland absolviert wird. Laut der CAPES (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior) besteht die Wahl zwischen 21 Ländern: Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, China, Südkorea, Spanien, den USA, Finnland, Frankreich, Holland, Ungarn, Irland, Italien, Japan, Norwegen, Neuseeland, Polen, Großbritannien und Schweden.

Die Einschreibungen laufen bis zum 30. September auf der Internetseite des Programms. Um teilnehmen zu können, müssen die Kandidaten mehr als 600 Punkte in der Prüfung für das Sekundärschulwesen ENEM (Exame Nacional do Ensino Médio) erlangt haben, abgelegt ab dem Jahr 2009. Des Weiteren sollen sie Sprachkenntnisse vorweisen, die von der Institution des Zielortes verlangt werden, und mindestens 20 Prozent (maximal 90 Prozent) ihres Studiums absolviert haben.

Eine Zusage der Institution im Ausland ist zudem erforderlich. Die Kandidaten müssen aus einem der im Programm akzeptierten Studiengänge kommen: exakte Wissenschaften, Mathematik, Chemie und Biologie, Bautechnik, Technik oder Gesundheitswesen. Die ausgewählten Studenten erhalten schließlich monatliche finanzielle Unterstützung, Wohnungsgeld, Krankenversicherung, Unterstützung für den Kauf von Flugtickets sowie für Lehrmaterialien und den Kauf von Laptops oder Tablets.

Das im Jahr 2011 herausgebrachte Programm hat zum Ziel, 101.000 Stipendien zu vergeben. Bis Juni wurden bereits 83.000 Stipendien erteilt. (ds)