Das Kontrollportal des Programms Wissenschaft ohne Grenzen / Copyright: http://www.cienciasemfronteiras.gov.br
Auf dem Kontrollportal des Programms Wissenschaft ohne Grenzen sind die Ergebnisse der letzten Bewerbungsdruchgänge einsehbar / Copyright: http://www.cienciasemfronteiras.gov.br

Auf dem Kontrollportal des Programms Wissenschaft ohne Grenzen sind die Ergebnisse der letzten Bewerbungsdruchgänge einsehbar. / Copyright: http://www.cienciasemfronteiras.gov.br

Eines der Ziele der brasilianischen Regierung ist die Investition in Bildung und der Austausch mit anderen Ländern. Im Rahmen des Austauschprogramms Wissenschaft ohne Grenzen (Ciência sem Fronteiras) wurden nun die Teilergebnisse der letzten vier Bewerbungsdurchgänge auf dem Kontrollportal des Programms veröffentlicht: www.cienciasemfronteiras.gov.br. Die Ergebnisse resultieren aus der Zusammenarbeit mit den Ländern Frankreich, Schweden, Irland und Österreich. Die ausgewählten Studenten brauchen nun noch eine Zusage von den Universitäten der entsprechenden Länder, in denen sie sich beworben haben.

Das Programm Wissenschaft ohne Grenzen zielt darauf ab, die internationale Mobilität von Studenten und Wissenschaftlern zu intensivieren und auch mehr qualifizierte Forscher und Professoren nach Brasilien zu holen. Die Hauptbereiche sind hierbei reine Naturwissenschaften (das betrifft in Brasilien: Mathematik und Chemie), das Ingenieurwesen, Technologie und die Gesundheitswissenschaften.

Geplant ist, dass innerhalb von vier Jahren 101.000 Stipendien vergeben werden, durch die Studenten und Doktoranden einen Aufenthalt im Ausland absolvieren können. Dabei sei besonders der Kontakt zu anderen beziehungsweise ausländischen Bildungssystemen wichtig, die mit dem brasilianischen konkurrieren, verbunden mit neuen Technologien und Innovation. Bis August des vergangenen Jahres wurden bereits 43.600 Stipendien vergeben, was 43,17 Prozent des Ziels ausmacht. (ds)